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Stifterfest und Oma-Opa-Enkel-Wallfahrt in Maria Rosenberg

Um 10 Uhr beginnt die Eucharistiefeier, der Pfarrer Volker Sehy vorsteht. Sie wird musikalisch gestaltet vom Kirchenchor Clausen, verstärkt durch Sängerinnen und Sängern des ehemaligen Kirchenchores Donsieders, des Männergesangvereins Clausen und des Chores Seliger Bernhard Rodalben. Die Leitung hat Georg Meier-Gerlich, Organisten sind Hildegard Frank und Kay Hauck.

Im Anschluss an die Feier geht die Gemeinde in einer kleinen Prozession zum Stiftergedenkstein vor der Gnadenkapelle. Dieser erinnert an das Werk der „Jörggesellschaft“, einer Gruppe von neun Frauen und Männern aus Clausen und Donsieders, auf die der Bau der Wallfahrtskirche und des Stifterhauses vor gut 100 Jahren zurückgehen. Im Jahr 1873 wanderten sie unter Führung von Georg Helfrich, dem „Betjörg“, nach Amerika aus, um eine Seelsorgestelle in Maria Rosenberg zu finanzieren. Am 5. September 1895 starb der Betjörg in Iowa. Im nächsten Jahr wird darum sein 125. Todestag auf dem Rosenberg besonders begangen werden.

An das Stiftergedenken schließt sich im Wallfahrtshof der Frühschoppen im bayerischen Stil an. Es folgt das Mittagessen, bei dem verschiedene hausgemachte Rosenberger Spezialitäten serviert werden.

Im Rahmen des Stifterfestes findet auch die Oma-Opa-Enkel-Wallfahrt statt. Treffpunkt ist um 13 Uhr an der Gnadenkapelle. Er beginnt mit gemeinsamen Spielen. Ein Stationenweg über den Rosenberg schließt sich an, der um 15 Uhr mit einer Segensfeier endet. „Schon viele der Großeltern, die ich immer wieder mit ihren Enkeln auf dem Rosenberg sehe, haben mir gesagt: Wir sind dabei“, freut sich Diakon Steffen Dully, der die Wallfahrt geplant hat. Er ist sicher, dass sie wieder ein gutes Echo finden wird.