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Auf der Suche nach Gott

Der Europäische Kammerchor widmet sich in seinem neuen Konzertprogramm herausragenden Werken der Chormusik. die sich auf die Suche machen – auf die Suche nach Gott.
Viele Menschen spüren ihre Sehnsucht nach Sinn, suchen Antworten, fragen nach Spiritualität und sind vielleicht auch angesichts des gesellschaftlichen Wandels orientierungslos und auf der Suche nach Antworten.
Gott ist eine Antwort – und das spiegelt sich in vielen Chorkompositionen, die der Europäische Kammerchor zur Aufführung bringen wird.
Komponisten sind  immer wieder auf der Suche nach der richtigen Melodie, nach der wirkungsvollsten Harmonie und nach wahrhaftigem Ausdruck und versuchen die Antworten in ein musikalisches Gewand zu kleiden und uns so ihre Hilfe und Antwort geben.
Es stehen Werke von Kuhnau und Bruckner ebenso auf dem Programm wie Chorwerke von Vaughn-Williams, Whitecare, Gjeilo und Ešenvalds. Klangvolle Werke sind gepaart mit zarten, manchmal zum Nachdenken anregenden Chorstücken. 
Der Europäische Kammerchor wurde 2004 gegründet und widmet sich unter seinem Gründer und Leiter Michael Reif anspruchsvoller a-cappella Chorliteratur.
Unverwechselbare Programme, Spannungsfelder zwischen alter und neuer Musik, Neugier auf romantische Chorwerke und das Aufspüren von vergessen Werken der Chorliteratur, sind zum Markenzeichen des Europäischen Kammerchores geworden. Die Interpretationen zeitgenössischer Musik und die vielfältigen Zusammenarbeiten mit Komponisten haben das Selbstverständnis des Chores geprägt, erfolgreich als Vermittler zwischen Musik und Publikum zu wirken. Namhafte Komponisten haben dem Chor regelmäßig Uraufführungen anvertraut (Michael Ostrzyga, Harald Weiss, Michael Villmow und Wulfin Lieske, u.A.).

Zusammenarbeiten mit Ensembles, mit Instrumentalisten und Orchestern bereichern die musikalische Ausdruckspalette hin zur Chorsinfonik.

Der ausgezeichnete Ruf des Europäischen Kammerchores führte zu einer Vielzahl von Konzerteinladungen. Weit beachtete Konzerte in der Kölner Philharmonie, beim WDR und bei Festivals im In- und Ausland sind das Ergebnis der intensiven Chorarbeit. Unverwechselbarer Sound, höchste Qualität, lebendige Interpretation und Intensität haben Publikum und Presse gleichermaßen beeindruckt. Zuletzt hat das Ensemble mit seiner eindrucksvollen Interpretation von Alfred Schnittkes Requiem (beim Acht Brücken-Festival in Köln) internationales Aufsehen erregt.

 

Ort: Wallfahrtskirche

 

Konzertreihenfolge
J. Kuhnau „Tristis est anima mea“
Whitecare „Sleep“
P. Vasks „Madrigal“
O. Gjeilo „Northern Lights“
A. Bruckner „Os justi“
Ph. W.J. Stopford „Ave verum“
Z. Randall Stroope „The Conversion of Saul“
Vaughan-Williams „Rest“
J. Runested  „I will lift mine eyes (Psalm 121)“
A.Copland „Motets Nr. 3“
K. Arnesen „Even when he is silent“